Phosphorrückgewinnung aus sekundären und primären Quellen
Phosphorrückgewinnung aus sekundären und primären Quellen 

Aktuelle Mitteilungen

Vortrag zur 8. VDI-Fachkonferenz Klärschlammbehandlung

Am 18. und 19. Oktober 2017 findet in Rotenburg an der Fulda die 8. VDI-Fachkonferenz Klärschlammbehandlung statt. In einem Vortrag zum Thema "PARFORCE – Flexible Technologie zur Phosphorrückgewinnung im Abwasserbereich" wird unser Projektleiter Dr. Peter Fröhlich gemeinsam mit unserem Betriebswirt Dipl.-Kfm. Jürgen Eschment die PARFORCE-Technologie und das Konzept von PARFORCE zur sicheren Erfüllung der novellierten Abfallklärschlammverordnung vorstellen.

[RL] 31.07.2017, 09:57 Uhr

Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung vom 27. September 2017 am 3. Oktober 2017 in Kraft getreten

Weitere Informationen dazu sind auf den Webseiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unter http://www.bmub.bund.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/klaerschlamm/ zu finden.

[RL] 05.10.2017, 16:49 Uhr

Einweihung der Demonstrationsanlage durch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries

© TU Bergakademie Freiberg / Detlev Müller

Bei ihrem Besuch in Freiberg hat die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries am 12. September zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Simone Raatz, dem Rektor der TU Bergakademie Freiberg Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Dr. Dietrich Hoffmann vom Projektträger Jülich, dem Direktor des Instituts für Technische Chemie Prof. Dr. Martin Bertau und unserem Projektleiter Dr. Peter Fröhlich die PARFORCE-Demonstrationsanlage eingeweiht. Weitere Information zu diesem Ereignis sind in der Pressemitteilung der TU Bergakademie Freiberg unter http://tu-freiberg.de/presse/ministerin-zypries-startet-parforce-anlage-der-tu-freiberg zu finden.

[RL] 12.09.2017, 15:43 Uhr

 

Zum Besuch der Bundeswirtschaftsministerin an der TU Bergakademie ist in der Freien Presse ein Artikel erschienen: https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Eine-Brutstaette-fuer-regionale-Unternehmen-artikel9998136.php

 

Im MDR SACHSENSPIEGEL wurde ebenfalls über die Einweihung der Demonstrationsanlage berichtet. Die Sendung ist unter http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-137404.html in der Mediathek des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK verfügbar. Der Kurzbericht beginnt bei Minute 09:42.

[RL] 13.09.2017, 08:31 Uhr

 

Auf der Homepage zum Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist ebenfalls ein Bericht über die Einweihung der Anlage zu finden: http://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Ministerin-Zypries-startet-PARFORCE-Anlage-TU-Freiberg.html

[RL] 14.09.2017, 10:15 Uhr

2. Fachtagung "Zukunft und Organisation der Klärschlammverbrennung"

PARFORCE ist auf der 2. Fachtagung "Zukunft und Organisation der Klärschlammverbrennung" vom 13. September bis 15. September 2017 in Meisenheim am Glan der Kanzlei BBH Becker Büttner Held vertreten und wird im Rahmen der Diskussionsrunde "Herausforderungen der Klärschlammverbrennung - Technische, betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragen" einen Impulsvortrag halten. BBH ist eine der führenden Kanzleien für die Energie- und Infrastrukturwirtschaft www.beckerbuettnerheld.de.

[RL] 11.09.2017, 16:50 Uhr

Vortrag zu PARFORCE beim DPP-Forum 2017 in Berlin

Die Deutsche Phosphor-Plattform e. V. veranstaltet am 12. September 2017 in Berlin ihr jährliches Forum. In diesem Jahr findet die Veranstaltung unter dem Motto "Phosphorrecycling: Strategien zur Marktreife" statt. Unser Projektleiter Dr. Peter Fröhlich wird dort in einem Vortrag mit dem Titel "PARFORCE – Von der Idee zur Unternehmensgründung" unsere Technologie und unser Ausgründungsprojekt vorstellen. 

[RL] 10.07.2017, 10:25 Uhr

 

Aufgrund eines anderweitigen Termins kann unser Projektleiter den Vortrag leider nicht persönlich halten. Er wird aber durch unseren Betriebswirt Dipl.-Kfm. Jürgen Eschment vertreten.

[RL] 08.08.2017, 10:01 Uhr

Prof. Bertau bei Veranstaltung zur Zukunftsinitiative simul+

Am 17. August 2017 fand in Radebeul eine Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) unter dem Motto „Ein Jahr Zukunftsinitiative simul+“ statt. Auf dieser Veranstaltung sprach unser Mentor Prof. Dr. Martin Bertau zum Thema Phosphorrecycling. Weitere Informationen zur Zukunftsinitiative simul+ finden Sie unter www.simulplus.sachsen.de.

[RL] 29.08.2017, 12:378Uhr

Anlässlich des 2. simul+Zukunftsforum am 17. August wurde bei uns ein Video über das "Phosphatrecycling zur Phosphorsäure - Schließen des Phosphatkreislaufs" gedreht. Dieses Video ist auf den Seiten des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) sowie auf dem YouTube-Kanal des Freistaates Sachsen verfügbar.

[RL] 06.09.2017, 10:28 Uhr

Zeitschriftenbeitrag über PARFORCE im RECYCLING magazin 13 / 2017

In der aktuellen Ausgabe 13 / 2017 des RECYCLING magazin ist auf den Seiten 24 bis 27 ein Artikel über PARFORCE erschienen! In diesem wird neben der Technologie auch die generelle Herangehensweise von PARFORCE an das Thema Phosphorrecycling dargestellt. Hierbei wird im Besonderen auf die speziellen Herausforderungen der Klärwerke durch die aktuelle Novellierung der Abfallklärschlammverordnung eingegangen.

[RL] 17.07.2017, 14:36 Uhr

Pressemitteilung der Deutschen Phosphor-Plattform e. V. zum Stand der Novellierung der Abfallklärschlammverordnung

Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts am 18.01.2017 und der Verabschiedung der Novellierung der Klärschlammverordnung im Bundestag am 09.03.2017, erfolgte am 12.05.2017 die Verabschiedung auch in der Länderkammer. Es folgen im Anschluss noch formale Beschlüsse erneut in Kabinett und Bundestag, voraussichtlich im Juni.
 
Es besteht damit die Aussicht, dass die Bundesrepublik Deutschland als erstes Land der Europäischen Union eine Verordnung zur Rückgewinnung von Phosphor beschließt. Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten (EW) haben ab Beschlussdatum dann 15 Jahre, ab 100.000 EW 12 Jahre Zeit, diese Verordnung umzusetzen. Kleinere Kläranlagen sind von der Verordnung nicht betroffen. Bis 2023 muss jede betroffene Kläranlage ein Konzept vorstellen, wie sie der Rückgewinnung nachkommen wird.

 

Die Phosphorrückgewinnung muss dann entweder aus dem Klärschlamm, oder der Klärschlammasche erfolgen. Für die Klärschlammasche gilt eine Mindestrückgewinnungsquote von 80% bezogen auf den in der Asche enthaltenen Phosphor, während für Klärschlamm eine 50%ige Rückgewinnungsquote des Phosphors oder eine Restkonzentration von 20 g Phosphor je kg Trockensubstanz mit dem einzusetzenden Verfahren erreicht werden muss.
 
In einem vorangegangenen Entwurf zur Novellierung wurden die Rückgewinnungsquote und die Restkonzentration mit einem „und“ verknüpft. Im Laufe der weiteren Verhandlungen wurde daraus ein „oder“.
 
Die Einschränkung, die durch das Wort „und“ gegeben wurde, hätte den Einsatz von Verfahren beschränkt und damit sowohl Innovationen verhindert, als auch dem Wunsch nach technologischer Vielfalt widersprochen.
Aktuell sind die Verfahren, die z.B. Struvit (Magnesium-Ammonium-Phosphat) rückgewinnen bereits auf den deutschen Kläranlagen Mönchengladbach-Neuwerk, Berlin Waßmannsdorf und auch auf niederländischen Anlagen erfolgreich großtechnisch im Einsatz. Deren bisherige Phosphor-Rückgewinnungsquote liegt bei ca. 25-30%.  Mit Methoden, den Schlamm vor der Faulung aufzuschließen, können Quoten von über 40% erreicht werden. Es bestand die Gefahr, dass durch die „und“ Formulierung der operativ sinnvolle Weg der Phosphorrückgewinnung aus der wässrigen Phase ausgeschlossen wird.  
 
Diese Möglichkeit muss aber gerade für ländlich geprägte Räume zwingend offenbleiben. In Regionen, die über keine bestehenden Verbrennungskapazitäten verfügen, können Verfahren, die aus der wässrigen Phase Phosphor rückgewinnen auch finanziell sinnvoll eingesetzt werden. Der Neubau von Verbrennungskapazitäten rechnet sich nur ab einer bestimmten Größe, während die Verfahren für die Schlammphase durchaus auch auf kleineren Anlagen kostendeckend eingesetzt werden können. Auch hier wird es aber darauf ankommen, sich in Netzwerken zusammenzuschließen, um zentrale, effiziente Anlagen zur Phosphor-Rückgewinnung betreiben zu können.
 
Neben den Verfahren zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm sind auch die aschebasierte Rückgewinnungsverfahren in der großtechnischen Entwicklung und Planung. Damit können hohe Mengen an Phosphor zurückgewonnen werden, sei es als Phosphorsäure oder elementarem Phosphor (P4) für industrielle Zwecke oder als Phosphat-Düngemittel für den direkten Einsatz in der Landwirtschaft oder als alternativer Rohstoff für die Düngemittelproduktion.
 
In der so genannten Evaluierungsphase zur neuen Klärschlammverordnung müssen die Kläranlagenbetreiber bis Ende 2022 ihre Konzepte zur Phosphorrückgewinnung erarbeiten, verfahrensneutral und standortbezogen. Das Bundesumweltministerium behält sich vor, den aktuellen Richtwert von 20 g P/kg Trockenmasse zu senken, um einen höheren Anteil an Phosphor rückzugewinnen. Flächendeckende Investitionen sind daher erst nach dem Ende der Evaluierungsfrist zu erwarten, da den Verfahren die nötige Zeit geben werden muss, sich dahingehend weiterzuentwickeln, möglichst wirtschaftlich, möglichst viel Phosphor rückzugewinnen.

Als ein nächster Schritt nach dem Beschluss sollte jetzt eine Monitoring-Kampagne durchgeführt werden, die flächendeckend die P-Gehalte im Klärschlamm untersucht, um einen gesicherten Datenstand zu erhalten. Auf dieser Basis können dann die unterschiedlichen Verfahren für die jeweils in Frage kommenden Standorte in einen neutralen Wettbewerb miteinander treten. Durch eine gesicherte Datenbasis wird auch die Netzwerkbildung der Kläranlagenbetreiber unterstützt.

[RL] 16.05.2017, 07:08 Uhr

Informationen zu PARFORCE auf der terratec 2017

Auf der diesjährigen terratec – Fachmesse für Entsorgung, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft, die vom 5. bis 7. April in Leipzig stattfindet, liegen an den folgenden Messeständen Flyer mit Informationen zu PARFORCE aus:

 

 

Diese Messestände können auch als Treffpunkt für Gespräche mit unseren Projektmitarbeitern, allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung über info@parforce-technologie.de, genutzt werden.

[RL] 31.03.2017, 10:13 Uhr

Kurzbeitrag zu PARFORCE im aktuellen ZfK Magazin

In der Ausgabe 01/2017 des ZfK Magazins einem Supplement der Zeitung für kommunale Wirtschaft ist ein Kurzbeitrag über PARFORCE erschienen.

[RL] 20.03.2017, 10:29 Uhr

PARFORCE beim Fachprogramm zur terratec 2017

Vom 5. bis 7. April 2017 findet in Leipzig die terratec – Fachmesse für Entsorgung, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft statt. Im Rahmen des messebegleitenden Fachprogramms gibt es am 7. April, von 10:15 Uhr bis 16:30 Uhr, eine Fachveranstaltung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zum Thema "Phosphorrückgewinnung aus Abfällen, insbesondere kommunalen Klärschlämmen". Zu dieser Veranstaltung wird unser Mentor Prof. Dr. Martin Bertau einen Vortrag halten und u. a. das PARFORCE-Verfahren vorstellen. Weitere Details zu dieser Veranstaltung sind im Programmflyer zu finden.

[RL] 23.02.2017, 10:44 Uhr

Vortrag zum Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppe Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft 

Das diesjährige Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppe Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft (RuK) findet gemeinsam mit den Fachgruppen Abfallbehandlung und Wertstoffrückgewinnung (AuW) und Hochtemperaturtechnik (HTT) am 22. und 23. März 2017 im DECHEMA-Haus in Frankfurt am Main statt. Ein Schwerpunkt des Jahrestreffens der Fachgruppe Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft ist das Thema Phosphorrückgewinnung. In der Plenarsession der drei Fachgruppen, am 22. März, präsentiert unser Projektleiter Dr. Peter Fröhlich in einem Vortrag unsere innovative PARFORCE-Technologie zur flexiblen Phosphorrückgewinnung aus unterschiedlichen Einsatzstoffen.

[RL] 06.02.2017, 11:00 Uhr

Artikel zur PARFORCE-Technologie in GIT Labor-Fachzeitschrift erschienen

In der Ausgabe 12/2016 der GIT Labor-Fachzeitschrift ist auf den Seiten 26 bis 28 ein Artikel zur PARFORCE-Technologie erschienen. Darin wird das, am Institut für Technische Chemie der TU Bergakademie Freiberg, entwickelte Verfahren und seine technologischen Möglichkeiten dargestellt.

 

Link zur entsprechenden Ausgabe im pdf-Format: 

http://www.git-labor.de/file/track/15334/1

[RL] 30.01.2017, 10:57 Uhr

Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums zur verpflichtenden Rückgewinnung v0n Phosphor

Mit der Novellierung der Klärschlammverordnung wird die Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser und Klärschlamm in Zukunft verpflichtend. Ziel dieser Verpflichtung ist die langfristige Sicherstellung der deutschen Rohstoffversorgung mit Phosphor.

 

Im Folgenden finden Sie den vollständigen Text der Pressemitteilung:

Deutschland soll Phosphor aus Klärschlamm gewinnen

Neue Verordnung verpflichtet zur Rückgewinnung von Phosphor

 

Die Bundesregierung verstärkt das Recycling von Wertstoffen aus kommunalen Abwässern und Klärschlämmen. Dabei soll vor allem Phosphor zurückgewonnen werden, der für Düngemittel verwendet werden kann. Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett heute eine entsprechende Änderung der Klärschlammverordnung beschlossen. Auf dieser Grundlage können Abwasserbehandlungsanlagen umgerüstet werden, um sie auf das Phosphorrecycling vorzubereiten – ein technisch aufwendiger Prozess, der mehrere Jahre dauern kann. 

 

Bundesumweltministerin Hendricks: "Die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm wird künftig zur Pflicht. Damit leiten wir einen Paradigmenwechsel ein, hin zu einer ökologisch sinnvollen Nutzung wertvoller Bestandteile des Klärschlammes. Das stärkt die Kreislaufwirtschaft und trägt langfristig zur Versorgungssicherheit mit dem Rohstoff Phosphor bei." 

 

Gegenwärtig werden fast zwei Drittel der kommunalen Klärschlämme verbrannt, ohne den darin enthaltenen Phosphor wiederzugewinnen. Nur noch etwa ein Drittel der Klärschlämme werden derzeit unmittelbar zur Düngung in der Landwirtschaft und im Landschaftsbau eingesetzt. Der Phosphor kann zur Düngung von Pflanzen genutzt werden. Knapp werdende Rohphosphate lassen sich durch das Phosphorrecycling ersetzen. Deutschland ist – wie fast alle anderen EU- Staaten – bei der Versorgung mit Mineraldüngerphosphat vollständig von Importen abhängig. Diese stammen zum größten Teil aus politisch instabilen Regionen. Bei der Abwasserreinigung fallen jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Klärschlamm an. 

 

Wie Phosphor aus Klärschlämmen zurückgewonnen und Schadstoffe gleichzeitig reduziert werden können, regelt der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf der Klärschlammverordnung (AbfKlärV). Die Neufassung der Verordnung sieht vor, dass nach Ablauf angemessener Übergangsfristen bei größeren Kläranlagen Phosphor aus dem Klärschlamm oder aus Klärschlammverbrennungsaschen zurückgewonnen werden muss.

 

Nennenswerte Mengen an Phosphor werden heute noch nicht zurückgewonnen. Die Verfahrensentwicklung und die Dauer der Genehmigungsverfahren machen daher lange Übergangsfristen sinnvoll. Die Pflicht zur Rückgewinnung von Phosphor greift gemäß dem Regierungsentwurf daher erst 12 Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung für Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Ausbaugröße ab 100.000 Einwohnerwerten und 15 Jahre nach Inkrafttreten für Anlagen mit einer Größe ab 50.000 Einwohnerwerten. Dabei gibt die Verordnung keine bestimmte Technologie zur Phosphorrückgewinnung vor, sondern lässt genügend Spielraum für Einsatz oder Entwicklung innovativer Verfahren. Es wird damit möglich sein, Phosphor aus Klärschlammaschen, direkt aus dem anfallenden Schlamm oder dem Abwasser zurück zu gewinnen. Ausnahmen bestehen für Klärschlämme mit besonders niedrigen Phosphorgehalten. 

 

Für kleinere Abwasserbehandlungsanlagen, die für weniger als 50.000 Einwohner ausgelegt sind, besteht weiterhin die Möglichkeit, kommunale Klärschlämme unmittelbar zu Düngezwecken einzusetzen. Dies trägt den Besonderheiten ländlich geprägter Regionen Rechnung. Für Klärschlamm, der in Zukunft noch bodenbezogen verwertet wird, werden zudem Regelungen für eine Qualitätssicherung geschaffen, die die behördliche Überwachung flankiert. Der Regierungsentwurf bedarf noch der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.

 

Kurzlink zur Pressemitteilung auf der Homepage des BMUB: www.bmub.bund.de/N53917/

[RL] 19.01.2017, 08:32 Uhr

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