Phosphorsäuregewinnung aus sekundären und primären Quellen
Phosphorsäuregewinnung aus sekundären und primären Quellen 

Die PARFORCE-Demonstrationsanlage

Im Rahmen des EXIST-Forschungstransferprojektes PARFORCE wurde in Freiberg am Standort der TU Bergakademie Freiberg eine Demonstrationsanlage errichtet, die dem Nachweis der technischen Skalierbarkeit des PARFORCE-Verfahrens dient. Die Anlage ist für einen Durchsatz von bis zu 1 Tonne Edukt am Tag geplant und hat eine Grundfläche von etwa 115 m².

Die Demonstrationsanlage wurde am 12. September 2017 von der damaligen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries eingeweiht (http://tu-freiberg.de/presse/ministerin-zypries-startet-parforce-anlage-der-tu-freiberg) und am 5. Dezember 2017 durch den Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt offiziell in Betrieb genommen (http://tu-freiberg.de/presse/umweltminister-schmidt-startet-den-betrieb-der-phosphorrueckgewinnungsanlage-parforce).

 

Nach dem Abschluss der Inbetriebnahme und entsprechender Kampagnenplanung und -vorbereitung startete am 27. Februar 2018 die erste mehrwöchige Versuchskampagne. Ziele der Versuchskampagnen sind neben der Herstellung von Probenmustern aus verschiedenen Eingangsstoffen, die Optimierung des Verfahrens sowie die Aufnahme aller notwendigen Prozesskenngrößen zur Erstellung einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Die Fördermittelgeber

Das PARFORCE-Ausgründungsprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms "EXIST-Forschungstransfer", das Bestandteil der Hightech-Strategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist, mit Fördermitteln in Höhe von über 1 Million Euro über eine Laufzeit von zwei Jahren gefördert. Das Ziel dieser Förderung ist die Errichtung der Demonstrationsanlage, die Markteinführung der Technologie und die Vorbereitung der dazugehörigen Unternehmensgründung.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert über das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) eine komplexe Filtertechnologie als wissenschaftliche Infrastruktur innerhalb des Vorhabens mit zusätzlich insgesamt 0,26 Millionen Euro.

[RL] 28.03.2018, 14:53 Uhr

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